Luzerns Tiefsteuerstrategie lockt immer mehr ausländische Firmen und Angestellte in den Kanton. Dies schafft auch Probleme. Statt diese mit Fremdenfeindlichkeit und Kontingenten zu verstärken, will die SP die Probleme lösen. Es sind aber gerade diejenigen Kräfte, welche am meisten Ängste schüren, die dann nachhaltige Massnahmen gegen Zersiedelung, steigende Mieten oder Lohndumping verhindern. Die SP fordert Massnahmen für ein möglichst konfliktfreies Zusammenleben aller. Ein weltoffener Kanton ist zudem eine wichtige Voraussetzung für die Tourismusdestination Luzern.

 

Das will die SP:

  • Frühförderung und einkommensabhängige Sprachkurse sorgen für mehr Chancengleichheit in Schule und Beruf.
  • Ein umfassendes Diskriminierungsverbot sorgt dafür, dass alle Personen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter, sexueller Orientierung oder Behinderung unter den gleichen Voraussetzungen die gleichen Chancen haben. Der Kanton fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
  • Grundsätzlich bestehen keine Sonderregelungen für einzelne Ausländerinnen oder Ausländer, weder beim Schwimmunterricht noch bei der Pauschalbesteuerung von Multimillionären.
  • Das kantonale Integrationsleitbild bleibt kein Papiertiger. Das bedeutet insbesondere mehr Mitsprache von Migrantinnen und Migranten.
  • Der Kanton unterstützt die Gemeinden bei der Unterbringung von Asylsuchenden. Private Firmen dürfen aus der Betreuung von Flüchtlingen keine Profite schlagen.