Nicht nur am Gotthard werden Tunnels geplant, die niemand braucht. Auch der Kanton Luzern plant teure Strassenprojekte gegen den Widerstand der betroffenen Bevölkerung: Den Bypass quer durch Kriens, die Spange Nord in Luzern oder die Talstrasse durchs Seetal. Statt viel Geld in Beton zu investieren, will die SP den öffentlichen Verkehr ausbauen. So können wir Pendlerinnen und Pendler zum Umsteigen auf ein effizienteres und umweltfreundlicheres Verkehrsmittel bewegen. Dazu muss die Sicherheit des Langsamverkehrs erhöht und in die Verkehrsinfrastruktur (Radwege, Busspuren) investiert werden. Dies schafft letztlich genug Platz für den wirtschaftlich notwendigen Verkehr – damit niemand mehr im Stau steht.

 

Das will die SP:

  • Dank einer konsequenten Verlagerung auf den ÖV und den Langsamverkehr in Stadt und in der Agglomeration haben Luzerns Strassen wieder genügend Kapazität, damit es auch zu Spitzenzeiten nicht mehr zu volkswirtschaftlich schädlichen Staus kommt.
  • Keine Planung gegen die Bevölkerung! Die Planungsgelder für Bypass, Spangen Nord und Süd und der Talstrasse durch bestes Seetaler Kulturland werden besser in die Verkehrssicherheit investiert. Die Lücken im längst beschlossenen Radroutenkonzept müssen endlich gefüllt werden.
  • Statt Linien wegzusparen, werden die Busverbindungen ausgebaut und attraktiver gestaltet: Mit Bus-Bevorzugung, Rufbussen, verbessertem Nachtsternnetz und günstigen Tarifen.
  • Mit dem Fonds zur teilweisen Vorfinanzierung des Tiefbahnhofs Luzern wird die Grundlage für den Viertelstundentakt nach Zürich und für den Ausbau der S-Bahn gelegt.
  • Mit Temporeduktionen, Tempo 30 auch auf Kantonsstrassen, sicheren Schul- und Velowegen (Umsetzung Radroutenkonzept!) und dem konsequenten Kampf gegen Raser wird die Vision «Zero» des Strassenverkehrs ohne Verkehrstote angestrebt.