Im KMU-Kanton Luzern sind nicht tiefe Steuern, sondern starke Bildungsinstitutionen, gute Infrastrukturen und Stabilität die entscheidenden Standortfaktoren. Der Kanton muss deshalb wieder ein zuverlässiger Partner werden, der in seine wirtschaftliche Entwicklung und gute Arbeitsplätze investiert. Wir brauchen keine ausländischen Briefkastenfirmen, sondern starke lokale Unternehmen, die nachhaltige Arbeitsplätze schaffen – auch für Menschen ohne hohe Ausbildung. Vom wirtschaftlichen Aufschwung der letzten Jahre haben nur die obersten 10 Prozent profitiert. Die SP kämpft mit den Gewerkschaften für gerechtere Löhne und eine demokratischere Wirtschaft.

 

Das will die SP:

• Gemeinsam mit den Gemeinden ergreift der Kanton Luzern Massnahmen zur besseren Integration von älteren Arbeitskräften 50+.
• Der Ausbau der Kinderbetreuung ermöglicht es insbesondere mehr Frauen, aktiv am Erwerbsleben teilzunehmen. Nicht bezahlte Arbeit muss gerechter verteilt werden.
• Ein kantonaler Lehrstellenfonds unterstützt Firmen, welche in Lehrstellen und die wirtschaftliche Zukunft Luzerns investieren.
• Der Kanton Luzern stärkt die einheimische Wirtschaft und fördert innovative Unternehmen, die gute und sichere Arbeitsplätze schaffen und erhalten. Der Wissenstransfer von Fachhochschulen und Universität zur Wirtschaft wird gestärkt.
• Eine ausgezeichnete Infrastruktur und ein guter Service Public sind wichtige Standortfaktoren und dürfen nicht vernachlässigt werden. Leistungsabbau bei der Bildung, dem ÖV oder den Spitälern schwächen den Standort Luzern und sind kontraproduktiv.