Die SP des Kantons Luzern fordert ein gemeinsames Vorgehen von Kanton und Gemeinden zur sozialen Abfederung der Corona-Krise. In einem Postulat fordert Kantonsrätin Pia Engler einen runden Tisch zu den aktuellen Herausforderungen der Corona-Krise für die Wirtschaftliche. Dort sollen Wege und Lösungen gesucht werden, die Herausforderungen gemeinsam bewältigen zu können.

Es gilt sicherzustellen, dass die Gemeinden und Städte auch nach einer starken Zunahme der Anzahl Unterstützungsbedürftiger die Existenzsicherung für die Bevölkerung und die notwendige Beratung der Betroffenen sichern können.

Die Pia Engler sieht eine grosse Herausforderung auf die Gemeinden und Städte zukommen und sagt: «Es ist schwierig, die Entwicklung vorherzusehen. Aber schon heute sind die Gemeinden und Städte personell und auch finanziell äusserst gefordert und es ist absehbar, dass in den kommenden Monaten die Gesuche stark steigen und auf hohem Niveau verharren werden.»

Es wird mit weniger Steuereinnahme, mit Konkursen und damit dem Wegfall von Arbeitsplätzen gerechnet. Dem guten Funktionieren der Sozialhilfe als wichtiger Baustein im sozialen Sicherungssystem kommt in den nächsten Jahren eine grosse gesellschaftliche Bedeutung zu. Die Postulantin schlägt vor, dass der Kanton die Gemeinden und Städte darin unterstützt soll, diese Spitze gut zu bewältigen, ohne dass die Gemeinden und Städte, das Personal und die Unterstützungsbedürftigen ins Schlingern geraten.

 

Kontakt:

Pia Engler, SP-Kantonsrätin, Mitglied GASK, 079 750 84 44

23. Okt 2020