Politische Konflikte und kriegerische Auseinandersetzungen zwingen weltweit Millionen von Menschen auf die Flucht. Die Aussengrenzen der Europäischen Union sind ein Massengrab. Tausende Menschen sind beim Versuch, in Europa Schutz vor Verfolgung, Krieg und Elend zu finden, ums Leben gekommen. Im Jahr 2019 ertranken bereits über 1000 Menschen im Mittelmeer, wie aus Zahlen der UN hervorgeht. Die SP fordert nun von der Regierung zu überprüfen, wie der Kanton Luzern geflüchtete Menschen von den Schiffen im Mittelmeer aufnehmen kann, damit sie Zugang zu einem fairen Asylverfahren bekommen. Es sollen Kontingente dafür definiert werden, ähnlich wie dies bereits eine Reihe anderer europäischer Städte und Regionen getan haben.

«Anstelle von nationalen Alleingängen in den Häfen und an den Grenzen ist eine solidarische Aufnahme notwendig, bei der die alleinige Verantwortung für die Asylsuchenden nicht den Staaten an den südlichen Aussengrenzen zugeschoben wird.», so Sara Muff, Kantonsrätin SP.

«Wir wünschen uns konkrete Hilfe für Menschen in Seenot. Schutzsuchende müssen Zugang haben zu einem fairen und rechtsstaatlichen Verfahren.», erklärt Sara Muff weiter.

Die Politik muss endlich Verantwortung übernehmen und dazu gehört, dass sichere Fluchtrouten aktiv angestrebt und unterstützt werden. Der Kanton Luzern hat hier die Möglichkeit als gutes Beispiel voranzugehen und sich solidarrisch an der Lösung der humanitären Krise auf dem Mittelmeer zu beteiligen.

 

Kontakt:

Sara Muff, SP Kantonsrätin, 079 534 33 84

24. Okt 2019