Eine Woche nach dem verheerenden Unwetter rund um Wolhusen und Ruswil muss der Regierungsrat mitteilen, dass bereits zwei Drittel des Förderprogramms Energie vergeben ist. «Dabei wäre jetzt der richtige Zeitpunkt die Schäden nachhaltig zu sanieren», sagt SP-Kantonsrätin Sara Muff (Sursee). «Dazu brauche es aber mehr Mittel für die betroffenen Regionen», ergänzt die Willisauer SP-Kantonsrätin Anja Meier. «Genau diese Mittel blockierten aber bisher sowohl Regierungsrat als auch die bürgerliche Kantonsratsmehrheit», so Meier.
«Die heftigen Unwetter der vergangenen Wochen bringen vielleicht ein Umdenken bei den bürgerlichen Parteien», hofft SP-Vizepräsidentin Sara Muff. Denn neben Trockenheit müssen wir uns auch an immer stärkere Unwetter gewöhnen. «Bei der Instandsetzung sollten wir nicht nur die Schäden der Klimakrise, sondern aktiv deren Ursachen bekämpfen», fordert RUEK-Mitglied Muff. Die Gelegenheit der Dachsanierungen sollte genutzt werden, um die Dächer zusätzlich zu dämmen. Damit sinkt der Heizenergiebedarf im Winter und der Wohnkomfort in den heissen Sommermonaten steigt. Der Kanton soll deshalb aktiv auf die Betroffenen zugehen und unbürokratische Unterstützung bieten, sei es durch Beratungen oder finanzielle Unterstützung aus dem aufzustockenden Energieförderprogramm.
Kontakt bei Rückfragen:
Sara Muff, Kantonsrätin Sursee, 079 534 33 84
Anja Meier, Kantonsrätin Willisau, 079 525 26 59