SP Luzern verlangt Antworten zum Verzicht auf Kita im neuen Verwaltungsgebäude

Der Entscheid des Regierungsrats, im neuen kantonalen Verwaltungsgebäude am Seetalplatz (KVSE) auf die geplante Kindertagesstätte zu verzichten, sorgt für Unverständnis. Mit einer Anfrage verlangt SP-Kantonsrätin Maria Pilotto Klarheit über die Gründe und die künftige Strategie des Kantons zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Der Verzicht auf die Kindertagesstätte im KVSE erfolgt ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem sich der Kanton im Planungsbericht Gleichstellung 2026–2030 erneut zu einer familienfreundlichen Personalpolitik bekennt und mit dem neuen Kinderbetreuungsgesetz die Unterstützung für Familien im ganzen Kanton ausbaut. Für die SP passt dieser Entscheid nicht zu den eigenen Ansprüchen des Kantons als moderner Arbeitgeber.

«Der Kanton Luzern will ein attraktiver Arbeitgeber sein. Dazu gehört, dass die Bedürfnisse von Mitarbeitenden mit Familien konsequent berücksichtigt werden. Wer heute auf familienfreundliche Infrastruktur verzichtet, sendet das falsche Signal – gerade in Zeiten des Fachkräftemangels», hält Maria Pilotto fest.

Die Anfrage thematisiert unter anderem die sorgfältige Bedarfsabklärung bei den Mitarbeitenden, mögliche Alternativen zur Kita sowie die Auswirkungen auf künftige kantonale Bauprojekte. Für die SP ist klar: Der Kanton muss seine Vorbildrolle als Arbeitgeber auch bei der konkreten Umsetzung einer familienfreundlichen Personalpolitik wahrnehmen.

    «Der Kanton Luzern will ein attraktiver Arbeitgeber sein. Dazu gehört, dass die Bedürfnisse von Mitarbeitenden mit Familien konsequent berücksichtigt werden. Wer heute auf familienfreundliche Infrastruktur verzichtet, sendet das falsche Signal – gerade in Zeiten des Fachkräftemangels.»

    Maria Pilotto, SP-Kantonsrätin

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